Oberflächenbehandlung

Beschichtete und unbeschichtete Akupunkturnadeln

Traditionell waren Akupunkturnadeln immer unbeschichtet, d.h. der rohe Stahldraht wurde eventuell poliert, erfuhr aber sonst keinerlei weitere Behandlung. Über das optimale Einstichverhalten entscheiden somit hauptsächlich der exakte und präzise Spitzenschliff sowie die Oberflächenbeschaffenheit des Stahldrahtes.

Seit den 70er Jahren werden Akupunkturnadeln mit hochwertigen, medizinischen Silikonmischungen beschichtet, wie sie auch bei Kanülennadeln Anwendungen finden. Dies verbessert das Einstichverhalten deutlich, so dass der Einstich vom Patienten weniger oder zum Teil gar nicht empfunden wird. In westlichen Ländern hat dieses Merkmal die Akzeptanz der Akupunktur als Heilmethode deutlich erhöht. Bei asiamed sind verschiedene Größen und Durchmesser als „beschichtete“ und „unbeschichtete“ Varianten erhältlich.

Vergoldete oder versilberte Akupunkturnadeln

In der Behandlung mit traditioneller chinesischer Medizin sind auch Gold- und Silbernadeln gebräuchlich. Hier vorwiegend im Bereich der Ohrakupunktur. Die heutigen Akupunkturnadeln sind jedoch nicht mehr aus massivem Gold und Silber, sondern es handelt sich um Metallnadeln, die gold- und silberbeschichtet sind. Hierbei wird eine weitestgehend geschlossene Beschichtung erzeugt. Bei der Behandlung werden die unterschiedlichen Energiepotentiale der Edelmetalle genutzt, um die Akupunkturpunkte zu therapieren.

Ein Akupunkturpunkt ist durch ein niedrigeres Spannungspotential als die umgebende Haut gekennzeichnet. Der Spannungswiderstand ist bis zu 80% reduziert. Deshalb lassen sich Akupunkturpunkte auch zweifelsfrei durch vergleichende Messungen der Spannungswiderstände eines Hautareals bestimmen. Die Redoxpotentiale von Gold (Au +1,41) und Silber (Ag +0,8) sind deutlich unterschiedlich. Goldnadeln werden zur Stärkung und Tonisierung, Silbernadeln zur Sedierung verwendet.

asiamed und TeWa Gold & Silber Akupunkturnadeln